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ZfA schult neue Fachberaterinnen und Fachberater für Deutsch

Die Teilnehmenden machen ein Gruppenfoto mit einem Geschicklichkeitsseilspiel

Halten die Fäden in der Hand: Das Team der neuen ZfA-Fachberatungen für Deutsch und die neuen Fachschaftsberatungen © ZfA

30.06.2025 - Artikel

Begeistern für Deutsch: Das ist die Aufgabe von neun neuen Fachberaterinnen und Fachberatern für Deutsch, die für die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) das Programm zum Deutschen Sprachdiplom (DSD) weltweit betreuen. In einem Einführungsseminar hat die ZfA sie im Juni zusammen mit sieben neuen Fachschaftsberatungen in Bonn auf ihren mehrjährigen Auslandseinsatz vorbereitet.

Nach den Sommerferien geht es für die meisten der Lehrgangsteilnehmenden los: auf in ein fremdes Land, in eine neue Kultur, vielfach auch in eine andere Lerntradition. Das ist auch für die erfahrenen Deutsch- oder Fremdsprachenlehrkräfte eine neue Herausforderung. „In vielen Ländern wird sehr faktenorientiert und anwendungsbereit gelernt. Das kombiniert mit unserem problemorientierten Lernen ist genau das, was unser DSD-Programmausmacht“, erklärte ihnen ZfA-Leiterin Heike Toledo bei ihrer Begrüßung im Vorbereitungslehrgang, der in der ZfA von Jörg Kassner und seinem DSD-Team organisiert wurde. Da sie selbst früher als Fachberaterin für Deutsch in Warschau tätig war, weiß sie genau: „Unsere DSD-Alumni profitieren vom Besten aus beiden Lernkulturen“.

Ganz großes Vertrauen

Das Programm zum Deutschen Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz, das die insgesamt 56 Fachberatungen und die 55 Fachschaftsberatungen in über 65 Ländern weltweit betreuen, bietet einheimischen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, an ihren Schulen kostenlos das DSD abzulegen, mit dem man ein in ein Studienkolleg in Deutschland aufgenommen werden oder direkt eine Hochschule in Deutschland besuchen bzw. eine Berufsausbildung in Deutschland absolvieren kann. Ob Kasachstan oder Kosovo, ob Ukraine oder USA: „Das ist ein ganz großes Vertrauen der Partnerländer, dass wir mit unserem DSD-Programm direkt in den Schulen vertreten sein dürfen“, betont Heike Toledo.

Sehr motivierte Gesichter

Dabei sei es auch ganz wichtig, dass die Fachberatungen vor Ort neben der Organisation von DSD-Prüfungen und Schülerprojekten sowie der Weiterbildung der einheimischen Deutschlehrkräfte und vielen anderen Aufgaben auch selbst in den DSD-Klassen unterrichten. Der Rat der ZfA-Leiterin für einen erfolgreichen Einsatz: „Machen Sie sich vor Ort unentbehrlich!“ Dabei blickt sie in sehr motivierte Gesichter der neuen Fachberatungen und Fachschaftberatungen, die dem Beginn ihrer Tätigkeit erwartungsvoll entgegensehen.