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ZfA will Kooperation mit Wirtschaft verstärken

Mitarbeitende der ZfA sitzen mit anderen Gästen am runden Tisch

Erwünscht: Kooperationen mit Unternehmen der deutschen Wirtschaft mit Angeboten für DSD-Absolventinnen und -Absolventen © ZfA

27.06.2025 - Artikel

Ein duales Studium oder eine Berufsausbildung in Deutschland? Ein Traum von vielen Jugendlichen, die an einer geförderten Schule im Ausland das Deutsche Sprachdiplom (DSD) der Kultusministerkonferenz abgelegt haben. Um dies noch einfacher zu ermöglichen, trafen sich am 11. Juni Angehörige der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) mit Vertretungen der deutschen Wirtschaft in Bonn.

Zu einem „Treffen der Auslandsschularbeit mit der Wirtschaft“ lud die ZfA Vertreterinnen der Deutschen Telekom, Miltenyi Biotec und der IHK Bonn/Rhein-Sieg am 11. Juni in die Bonner Liegenschaft des Auswärtigen Amts ein. Digital zugeschaltet waren ZfA-Fachberatungen für Deutsch in Bischkek, Buenos Aires, Eriwan, Hanoi, Mexiko-Stadt und Sao Paulo sowie der Leiter der Deutschen Schule in Pretoria.

Kooperationen mit Unternehmen der deutschen Wirtschaft

Seit vielen Jahren nehmen zahlreiche DSD-Absolventinnen und -Absolventen ein Studium in Deutschland auf. „Wir in der ZfA bewerben zunehmend bei den geförderten Schulen im Ausland auch das Angebot dualer Studiengänge oder dualer Ausbildungsgänge in Deutschland. Hierfür streben wir Kooperationen mit Unternehmen der deutschen Wirtschaft an, die entsprechende Angebote für DSD-Absolventinnen und-Absolventen schaffen“, erklärte ZfA-Leiterin Heike Toledo den teilnehmenden Wirtschaftsvertreterinnen. Dies erfolge im Einklang mit dem politischen Ziel, Wirtschaft und Schulen stärker zu vernetzen.

Alle Teilnehmenden erörterten, wie eine solche Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil konkret aussehen könnte. Seitens der ZfA wurden die Auslandsschularbeit und das Potenzial der DSD-Absolventinnen und -Absolventen vorgestellt. Die Vertreterinnen der Wirtschaft erläuterten ihre Angebote im Bereich des dualen Studiums und der dualen Ausbildung. Die zugeschalteten Fachberatungen für Deutsch berichteten über das landesspezifische Interesse der jungen Deutschlernenden an einem Dualen Studium und an einer Ausbildung in Deutschland.

Berufsausbildung in Deutschland

Wichtig hierbei wäre es, wenn Unternehmen ihre Angebote in diesem Bereich den Interessierten im Ausland direkt vorstellen - sei es digital oder in Präsenz. Die ZfA sprach entsprechende Einladungen an die Vertreterinnen der Wirtschaft aus, die bei diesen auf positive Resonanz stießen. Ein Austausch zu Kooperationsmöglichkeiten im Bereich der Ausbildung und des dualen Studiums folgte. Die Teilnehmenden waren sich einig, bald noch mehr junge Menschen mit dem DSD in Deutschland begrüßen zu können.