Kultusministerkonferenz (KMK)
Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (Kurzform: Kultusministerkonferenz) ist ein Zusammenschluss der für Bildung und Erziehung, Hochschulen und Forschung sowie kulturelle Angelegenheiten zuständigen Minister bzw. Senatoren der Länder. Sie beruht auf einem Übereinkommen der Länder.
Die Kultusministerkonferenz wurde im Jahre 1948, das heißt noch vor der Konstituierung der Bundesrepublik Deutschland, gegründet. Sie ging aus der „Konferenz der deutschen Erziehungsminister“ hervor, die am 19. und 20. Februar 1948 unter Teilnahme von Vertretern aus allen damaligen Besatzungszonen nach Ende des 2. Weltkriegs in Stuttgart stattfand. Nachdem den Ministern aus der sowjetischen Zone eine weitere Teilnahme von ihrer Besatzungsmacht nicht erlaubt wurde, vereinbarten die Kultusminister der Länder der drei westlichen Besatzungszonen noch im gleichen Jahr, dass ihre Konferenz zu einer ständigen Einrichtung werden sollte. Sie konstituierten sich als „Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder“ (Kultusministerkonferenz) und errichteten für ihre Zusammenarbeit ein ständiges Sekretariat.
Anschrift: Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, Auslandsschulwesen, Referat II C, Taubenstr. 10, 10117 Berlin,
www.kmk.org