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Rumänisch-bulgarischer Tag des Debattierens
Eine digitale Premiere fand am 4. Februar im Projekt Jugend debattiert in Bulgarien und Rumänien statt. In Verbindung mit einer Aufbaufortbildung für Lehrkräfte wurde damit begonnen, ein nachhaltiges, Regionen übergreifendes Netzwerk zwischen aktiven Teilnehmenden, erfahrenen Alumni und betreuenden Lehrkräften zu spinnen.
120 Menschen aus drei Ländern nahmen am ersten bulgarisch-rumänischen (digitalen) Tag des Debattierens teil. Insgesamt acht Stunden lang gab es Informationen, Zeit für Fragen und Antworten, Übungen und einen regen Austausch untereinander. Die Leitungen der Workshops übernahmen Greta Wonneberger, Trainerin aus Berlin, und Kristina Plähn, Bundesprogrammlehrerin in Pernik/Bulgarien.
Neben einer Aufbaufortbildung für Projektlehrerinnen und -lehrer standen vor allem Übungen von Jugend debattiert zur Förderung der Mündlichkeit im Deutschunterricht im Vordergrund. „Nun habe ich neue Inspirationen für meinen Deutschunterricht bekommen und bin mir sicher, so die mündlichen Leistungen meiner Schülerinnen und Schüler verbessern zu können“, ist sich ein Teilnehmer sicher. „Für mich war die Perspektive des bulgarischen Kollegiums sehr bereichernd“, lautet ein weiteres Feedback.
Auch eine Fragestunde für die Schülerinnen und Schüler des aktuellen Jahrgangs mit erfahrenen und erfolgreichen Alumnae und Alumni aus Rumänien fand statt. „Es war toll von den erfahrenen Debattantinnen und Debattanten gute Tipps für die Schulfinals zu bekommen“, lobt ein Teilnehmender.
Lisa Festring und Bernd Buchholz, die Projektverantwortlichen aus den beiden Ländern, waren erschöpft und begeistert. „Die Zusammenarbeit hat hervorragend geklappt und wir planen nun noch eine intensivere Kooperation auf allen Ebenen zwischen Rumänien und Bulgarien.“ Geplant sind beispielsweise weitere gemeinsame Fortbildungen und gegenseige Unterstützung beim Jurieren.
Quelle: Lisa Festring, Landeskoordinatorin Jugend debattiert in Rumänien, und Bernd Buchholz, Fachberater für Deutsch der ZfA in Sofia
„Jugend debattiert Mittel-, Ost- und Südosteuropa“ ist ein Wettbewerb für Deutschlernende aus Schulen in vierzehn Ländern in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Das Projekt regt die Teilnehmenden zur kritischen Auseinandersetzung in deutscher Sprache mit politisch und gesellschaftlich relevanten Themen an und leistet einen Beitrag zur politischen Bildung. „Jugend debattiert Mittel-, Ost- und Südosteuropa“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA).